-->

Die Bundeswehr –Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) als Pateneinheit für eine Eliteeinheit der Wehrmacht

Das Kommando Spezialkräfte hat im September 1996 ganz offiziel die Patenschaft für das sogenannte "Kameradenhilfswerk" der 78. Sturm- und Infanteriedivision war 1943 die einzige Sturmdivision, sie "gehörte zu den Speerspitzen von Hitlers Wehrmacht" (Schwäbisches Tagblatt 6.5.1995).

Dem "Kameradenhilfswerk" gehören diejenigen ehemaligen Wehrmachtsoldaten an, die bewußt die damalige Tradition pflegen: Bei ihren Kameradschaftsabenden in der Calwer Bundeswehr-Kaserne wird an die gemeinsame Wehrmachtszeit erinnert. Zugleich veranstalten die "Alten Kameraden" dort auch Übungsschießen mit der G3 der Bundeswehr. Den alten Wehrmachtsangehörigen wurde in der Calwer Kaserne extra ein eigener Traditionsraum zur Verfügung gestellt. Sie werden betreut von ausgesuchten Offizieren der Calwer Bundeswehr. Im Mitteilungsblatt "Alte Kameraden" gibt es kein Bewußtsein dafür, daß "die Wehrmacht als Organisation des Dritten Reiches, in ihrer Spitze, mit Truppenteilen und mit Soldaten in Verbrechen des Nationalsozialismus verstrickt war" (Volker Rühe auf der 35.Kommandeurtagung der Bundeswehr am 17.November 1995 in München). Die Bundeswehr spielt hier ein Doppelspiel: In der Spitze klare Distanz zur Wehrmacht, bei den Truppen vor Ort bester Kontakt.

Die Eliteeinheit der Bundeswehr, das Kommando Spezialkräfte, übernimmt die Patenschaft für "Alte Kameraden" einer Eliteeinheit der Wehrmacht. Hier werden von der Bundeswehr skandalöse historische Zusammenhänge hergestellt!

aus Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI)
Burgholzweg 116/2
72070 Tübingen
tel u. fax (07071) 49154
http://www.imi-online.de/index.php3

Einige Auszüge aus dem Artikel "Die Bundeswehr auf dem Weg in den nächsten Krieg"(Tobias Pflüger)

... die Standortschliessungen... Es geht jedoch um die Effektivierung der Bundeswehr und den nächsten Schritt hin zur Inteerventionsarmee. Hauptveränderung ist, daß nun 150.000 "Einsatzkräfte" für Militäraktionen, Kampfaktionen und Krieg ausserhalb Deutschlands und der NATO zur Verfügung stehen werden. Das ist fast eine Verdreifachung der bisherigen "Krisenraktionskräfte".

...

Wer auf Arbeitsplätze bei der Bundeswehr setzt oder Arbeitsplätze im Umfeld der Bundesweher setzt, setzt nicht auf "sichere Jobs", sondern auf "todsichere Jobs".

...

...setzt mit dieser Entwicklung der Bundeswehr zur Interventionsarmee ihren Weg fort: Sie tun dies, obwohl die neue Bundeswehr grundgesetzwidrig ist: Im Artikel 87a des Grundgesetzes heißt es: " Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf".
Im Artikel 26.1 wird das "Verbot eines Angriffskrieges" festgeschrieben.

...

Volker Rühe, Scharpings Vorgänger, hat sich derweil in einem Grundsatzpapier Gedancken gemacht , wie Deutschland beim Kampf um den Zugang zum Öl des Kaspischen Meeres mitmischen könnte. In der "Frankfurter Rundschau" schwadronierte er über deutsche Interessenwahrnehmmung im Kaukasus. Ein zukünftiges Kriegsgebiet mit Beteiligung der Bundeswehr? Wollen wir es nicht hoffen.

mehr Infos unter http://www.imi-online.de/index.php3

<--